Posts

Posts mit dem Label "Fleisch" werden angezeigt.

Steak mit Süßkartoffel-Pommes und Rotwein-Pfeffersauce

Bild
Kaum zu glauben, dass mein Blog gute anderthalb Jahre ohne den Kochblog-Klassiker schlechthin - Steak mit Pommes und Pfeffersauce - existieren musste/konnte. Komisch eigentlich, denn Steak gibt es bei mir so alle paar Wochen mal; zugegebenermaßen bestelle ich es aber auch gerne im Steakhaus meines Vertrauens.. Anyway, gestern habe ich irische Hüftsteaks (gibt's sogar im Rewe!) besorgt. Filet muss ich gar nicht unbedingt auf meinem Teller haben, da meiner Meinung nach Hüftsteaks einen kräftigeren Geschmack besitzen und auch noch weitaus günstiger sind. Zum Fleisch gab es Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen sowie eine kräftige Rotwein-Pfeffersauce (und Heinz Ketchup, natürlich!). medium: check! Zutaten und Zubereitung für 4 Personen: 1) Für die Pommes  vier Süßkartoffeln  schälen und in ca. 1 cm. breite Scheiben schneiden; die Scheiben dann wiederum in etwa fingerbreite Stifte. In einem großen Topf mit ca. 3 EL...

Knishes mit Kohlrouladen: Auf nach NYC!

Bild
Wir begeben uns heute mal wieder über den großen Teich, nach New York City. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem typischen rund um die Uhr geöffneten Deli oder Diner im East Village, mit leuchtenden Reklametafeln, Heinz-Ketchup-Flaschen und Supersize-Sodas, wo sich Locals morgens auf Pancakes und Bacon treffen und Abends Baseball sehen und dabei ein Bier aus der Flasche trinken. Oft servieren diese urig-authentischen Restaurants fernab von Time Square/Broadway-Massen neben BLT, Mac'n'Cheese und Bagels auch osteuropäische Einwanderer-Gerichte wie Pierogies, Borscht oder Matzoknödelsuppe.  Knish (Kartoffeltaschen; gesprochen „Nisch”) mit Kohlrouladen gehören ebenfalls in die Osteuropa-NYC-Kategorie und bringen das authentische Deli-Feeling, für alle, die grad wirklich nur mental über den Teich fliegen können, nach good old Deutschland.  Das Besondere an den Rouladen ist die Sauce, in der die anderthalb Stunden schmoren: Cranbe...

Boeuf Bourguignon: Burgund lässt grüßen!

Bild
Vive la France! - kulinarisch ja sowieso. Aus dem schönen Kochbuch Bistro, mon amour , das ich geschenkt bekommen habe (die 29, 90€ aber eventuell auch selbst investiert hätte), stammt das heutige Sonntagsgericht. Boeuf Borguignon: eine Art französisches Gulasch, bei dem alle Mütter zu ihren Töchtern/Kindern sagen „...dass aus dir was wird!” Rindfleisch, kräftiger Rotwein und Baguette verlangen aber eigentlich nach keinerlei Auforderung (außer „schön aufessen!”) Auch eine gute Grundlage für Karnevals- oder Faschingsfeierei (nicht, dass ich damit etwas am Hut hätte...) Schreckt man die Möhren in Eiswasser ab,  behalten sie ihre schöne kräftige Farbe Rezept gibt's hier

Fenchel-Carpaccio mit Salsicce und Pecorino

Bild
Ein schnelles Freitags-Gericht, mit dem es man sich drinnen bequem machen kann, während draußen die Welt untergeht (wie eben am Hamburger Hafen der Fall) Auch eine super Vorspeise, dann einfach die Hälfte der Mengenangaben verwenden.  Happy weekend! Zutaten und Zubereitung (für 2 Personen) 1) Zwei bis drei Fenchelknollen waschen, trocknen und den Strunk entfernen (nicht zuviel, sonst halten die feinen Scheiben nachher beim Schneiden nicht mehr zusammen).   In möglichst feine Scheiben schneiden oder hobeln. Auf ein Backblech legen. Ofen auf 220 Grad vorheizen. 2) Für die Ölmarinade 3 EL Olivenöl mit 1 EL Chiliöl mischen, salzen, pfeffern und damit die Fenchelscheiben bepinseln. Den Fenchel für etwa sechs bis acht Minuten auf der mittleren Schiene garen. 3) 200 Gramm Salsicce (ital. Bratwurst; alternativ geht auch eine andere grobe Bratwurst) in Scheiben schneiden. 1 TL Kreuzkümmel im Mörser zerstoßen. Damit die Wurstscheiben würze...

Boeuf Stroganoff: Rettet das Sonntagsessen!

Bild
Das klassische Sonntagsessen: In Zeiten von Brunch, Ausschlafen und Vegetarismus eine vom Aussterben bedrohte Tradition. Wer setzt sich heutzutage schon noch Sonntagmittags an den Tisch, um in familiärer Runde ein klassisches Gericht wie Rinderrouladen, Putenbraten oder Gulasch zu zelebrieren? Meine Familie ist in der Hinsicht wirklich old school . Schon zu Beginn des Wochenendes erkundigt sich Mama Moni, was denn am Sonntag auf den Tisch soll. Das Essen kochen wir Sonntags zusammen, wobei Papa Hans sich aber meist mit den weniger anspruchsvollen Aufgaben (sprich: Kartoffeln schälen und/oder stampfen) zufriedengeben muss. Gegessen wird dann vom guten Geschirr und auch tatsächlich um 12 oder 12:30 Uhr, eben das hungrige Schicksal der Frühaufsteher ;-) In den letzten Wochen gab es Sonntags sehr oft Spargel , weshalb Papa Hans und ich uns für heute Mittag etwas Klassisch-Deftiges wünschten. Und siehe da: endlich mal was mit ROTEM FLEISCH auf meinem Blog. :D dazu p...