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Arancini di Riso: Sizilianische Superkugeln

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Achtung – wer vor lauter Vorweihnachtschaos im Moment nur begrenzt Zeit zum Kochen hat, der sollte das folgende Rezept besser erst mal ad acta legen. Ganze 120 Minuten stand ich heute hinter dem Herd, um diese köstlichen frittierten Reiskugeln zuzubereiten: Erst wird eine Art festes Safran-Risotto zubereitet, das dann mit einem herzhaften Ragout aus Fleisch und Erbsen befüllt wird. Zu guter Letzt frittiert man die geformten Kugeln in Olivenöl, was sie wie kleine Orangen (daher auch der Name) aussehen lässt. Immerhin kann man die Bällchen aber gut vorbereiten. Dafür einfach die unfrittierten Kugeln kaltstellen (z.B. über Nacht)und vor dem Servieren ins Olivenöl geben. Wer es lieber vegetarisch mag, der füllt die Kugeln anstatt mit Hackfleisch mit Mozzarella und gehackten Pilzen. Etwas kleiner geformt und mit einen Dip (Basilikum, Tomate, Chili?) eignen sich die Arancini di Riso auch super als Party-Fingerfood. Zubereitung und Zutaten: ( Aus   Die echte...

Risotto mit Bergkäse, Pistazien und karamellisierten Birnen

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Neulich habe ich beim Italiener  ganz hervorragende gefüllte Pasta mit Pistazien, Birnen und Käse gegessen. Diese unscheinbare und doch sehr stimmige Kombination von Birne-Pistazie-Käse hat bei mir so einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dass ich gestern Abend für zwei Freundinnen ein Risotto mit ebendiesen Zutaten serviert habe.  Randnotiz: Das letzte Risotto, das ich hier gepostet habe, liegt auch schon wieder ein Jahr zurück. Der ein oder andere Leser denkt jetzt wahrscheinlich "Zum Glück hat sie nicht SCHON WIEDER PASTA gekocht!" (Ich sag's euch, irgendwann veröffentliche ich ein Pasta-Kochbuch) ;-) Eigentlich wollte ich die schönen, geschälten Pistazienkerne für mein Risotto verwenden; die Supermärkte in Bahrenfeld haben mir aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit musste also für mein Risotto die Pistazien-Knabbervariante herhalten, bei der man die Nüsse erstmal aus der Schale pulen darf, sie aber dafür schon gesalzen sind (in einem Risotto ja nie ...

Seeteufel auf Fenchelrisotto

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Man mag ja sagen was man will über meinen Heimatort (da wären zum Beispiel die exzentrischen Einwohner, die ungünstige Lage und die dürftigen Einkaufsmöglichkeiten) – auf dem Betzdorfer Wochenmarkt habe ich aber tatsächlich Seeteufel ergattert! Satte 23,50 Euro für 780 Gramm, aber das war mir die Sache (und mein Blog!) wert.  Ich gehöre zu den Menschen, die Fisch am liebsten im Restaurant bestellen: mundgerecht filetiert und optisch ansprechend angerichtet. Zu Hause koche ich ihn selten (Iglo Schlemmerfilets ausgemommen ^^)  Seitdem ich auf Ibiza mal fast an einer Gräte erstickt bin, bestelle ich Filets generell selten in Restaurants und kaue jedes Stück etwa hundertmal, bevor ich es schlucke. Kein Wunder also, dass ich Seeteufel so liebe: Als Knorpelfisch hat der nämlich gar keine Gräten. Und selbst für Fisch-Skeptiker ist Seeteufel geeignet (ein perfekter "Einsteigerfisch" könnte man ihn nennen) Sein festes, weiches Fleisch schmeckt wunderbar dezent und unaufdringlich. ...

Risi e Bisi: Schnelles Montagsrisotto

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Ausnahmsweise gab es bei mir heute Mittag mal Italienisch  - vielleicht sollte ich den Namen des Blogs doch besser in Joey's Cucina ändern..? ;-) Aber zum Glück stehen auf meiner geistigen to-cook-Liste wirklich noch massig amerikanische, asiatische und deutsche Gerichte, die nur darauf warten, gekocht zu werden. Und zu meiner Verteidigung: Montag ist doch irgendwie ein super Risotto-Tag, weil's schnell geht und nach Wohlfühlen schmeckt, genau das Richtige für den Wochenanfang. Nun aber zurück zum Rezept: Erbsenrisotto. Liebt ihr Erbsen auch so wie ich?? (Übrigens: wer den  Erbsen-Minz-Püree  und die  Suppe  immer noch nicht nachgekocht hat: now is the perfect time.) Ob Tiefkühlware, in der Schotenform oder pur aus der Dose (!!!) - nach Auberginen sind Erbsen nun ganz offiziell mein zweites Lieblingsgemüse (ok ok, sie sind ja ganz genau genommen kein Gemüse, sondern gehören zu den Hülsenfrüchten... aber ihr wisst, was ich meine ^^). Erstens sind sie ...

Kürbis-Risotto: Hello Fall!

Nachdem der Sommer letzte Woche nochmal alles gegeben hat, kann der Herbst jetzt aber wirklich kommen. Orange-rote Blätter, gemütliche Abende vor dem Fernseher, dabei einen Kakao (oder Spätburgunder) trinken, endlich wieder Mäntel, Strumpfhosen und Wollstrickjacken tragen - der Herbst ist neben dem Frühling wirklich meine liebste Jahreszeit. Weiterer Vorteil: Es 'kürbist' so schön in der Gemüseabteilung des Supermarktes und auf anhieb fallen mir mindestens 15 Gerichte ein, die man aus den tollen Kugeln machen könnte. Heute habe ich mich, so als Einstieg, für ein Risotto entschieden, und siehe da, es ist doch tatsächlich in meinem Blog das erste Reis-Gericht! Hokkaido hat dabei zwei entscheidende Vorteile, nämlich 1.), dass man ihn nicht schälen braucht und er 2.) sogar in zwei von drei schlecht-sortierten Betzdorfer Supermärkten erhältlich ist. Außerdem tut man beim ständigen Rühren auch noch was für Bi- und Trizeps  :) Zutaten für 4-6 Personen: 1 Hokkaido-Kürbis 50...