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Knishes mit Kohlrouladen: Auf nach NYC!

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Wir begeben uns heute mal wieder über den großen Teich, nach New York City. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem typischen rund um die Uhr geöffneten Deli oder Diner im East Village, mit leuchtenden Reklametafeln, Heinz-Ketchup-Flaschen und Supersize-Sodas, wo sich Locals morgens auf Pancakes und Bacon treffen und Abends Baseball sehen und dabei ein Bier aus der Flasche trinken. Oft servieren diese urig-authentischen Restaurants fernab von Time Square/Broadway-Massen neben BLT, Mac'n'Cheese und Bagels auch osteuropäische Einwanderer-Gerichte wie Pierogies, Borscht oder Matzoknödelsuppe.  Knish (Kartoffeltaschen; gesprochen „Nisch”) mit Kohlrouladen gehören ebenfalls in die Osteuropa-NYC-Kategorie und bringen das authentische Deli-Feeling, für alle, die grad wirklich nur mental über den Teich fliegen können, nach good old Deutschland.  Das Besondere an den Rouladen ist die Sauce, in der die anderthalb Stunden schmoren: Cranbe...

Pimm's Cup: Gar nicht so schnöselig!

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Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, aber der Pimm's Cup ist nicht gerade der beliebteste aller Cocktails. Liegt es an seinem uncharmanten Namen, der neutralen Flasche oder etwa der Assoziierung mit Wimbledon und schnöseliger Tennis-Elite? No idea, aber schade, denn der Pimm's Cup ist leicht (Pimm's, ein Likör auf Wachholderbasis, hat nur schlappe 25% Alkohol), schmeckt angenehm fruchtig-herb und eignet sich sowohl als Aperitif, Happy-Hour-Drink, Sommer-Liebling oder als Digestif (Minze und so?). Manch einer mag sogar argumentieren, dass er sich wie ein Soft Drink trinkt (was natürlich variiert, je nachdem wie man das Verhältnis Pimm's - Ginger Ale verändert). Wie auch immer: Probiert ihn ruhig mal aus oder fragt euren Barkeeper des Vertrauens (aber lasst ihn euch ja nicht mit Sprite anstelle von Ginger Ale andrehen..! ;) Neben Pimm's No.1 und Ginger Ale gehören unbedingt Minze, Gurkenscheiben, Zitronen- und/oder Orangensche...

Portland Mini Guide (Lonely Planet Traveller)

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In der aktuellen Lonely Planet Traveller (März 2015) könnt ihr einen Mini Guide von mir finden: „Portland kulinarisch” - viel Spaß damit! :)

Boeuf Bourguignon: Burgund lässt grüßen!

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Vive la France! - kulinarisch ja sowieso. Aus dem schönen Kochbuch Bistro, mon amour , das ich geschenkt bekommen habe (die 29, 90€ aber eventuell auch selbst investiert hätte), stammt das heutige Sonntagsgericht. Boeuf Borguignon: eine Art französisches Gulasch, bei dem alle Mütter zu ihren Töchtern/Kindern sagen „...dass aus dir was wird!” Rindfleisch, kräftiger Rotwein und Baguette verlangen aber eigentlich nach keinerlei Auforderung (außer „schön aufessen!”) Auch eine gute Grundlage für Karnevals- oder Faschingsfeierei (nicht, dass ich damit etwas am Hut hätte...) Schreckt man die Möhren in Eiswasser ab,  behalten sie ihre schöne kräftige Farbe Rezept gibt's hier

Restaurantkritik: Das Diekmann in Berlin

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Diekmann in Berlin-Charlottenburg Besuch vom 25. Januar 2015 Mitten in Berlin-Charlottenburg meint man, sich nicht in der deutschen Hauptstadt zu befinden, sondern vielmehr in einem schicken Pariser Arrondissement. Diekmann  heißt das Juwel in der Meinekestraße, in dem ich nach der Ian McEwan-Lesung in den Berliner Festspielen zu Abend gegessen habe. Dass der britische Autor höchstpersönlich zu späterer Stunde am Nebentisch Platz nahm, war das i-Tüpfelchen eines sehr gelungenen Restaurantbesuchs. Die Atmosphäre Das Diekmann besticht durch französischen, detailverliebten Bistrocharme. Trotz eisiger Berliner Kälte sind vor dem Eingang zwei Bistrotische aufgebaut, auf denen Kerzen ein warmes Licht verströmen (und Raucher dem Laster frönen können). Die gediegene Gemütlichkeit setzt sich im Inneren des Bistros fort. Zwei liebevoll restaurierte Schränke einer Berliner Kolonialwarenhandlung setzen gelungene Akzente. Zwischen dem Mobiliar hängen puristisch-elegante Bilde...

Mafaldine mit Radicchio, Walnuss und Birne: Bittersweet Symphony

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Montag ist Nudeltag! Kein Wunder, denn wenn die ganze Woche noch bevorsteht, ist das Verlangen nach Glückshormonen (sprich: Kohlenhydraten/Pasta) sehr hoch. Zusammen mit bitterem Radicchio, süßer Birne und würzigem Gorgonzola verwandelt sich ein simples Pastagericht in eine saisonale Geschmackssinfonie. Dazu den Song von The Verve und der Montag ist gerettet! wie schön die Tischsets zum Radicchio passen ^^ Das Rezept stammt aus  Käts Studentenküche . Zutaten und Zubereitung:  (für vier Personen) 1) 500 Gramm Pasta  nach Anweisung garen (lieber etwas zu „al dente”, denn die Nudeln garen später in der Sauce noch nach). Etwas vom Nudelwasser aufheben. 2) Einen kleinen Radicchio in feine Streifen schneiden. Zwei Birnen vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. 3) 1 EL Butter in einem großen Topf erhitzen und die Birne 1-2 Minuten anbraten. Mit 200 ml Weißwein ablöschen. 200 ml Sahne und 100 Gramm Gorgonz...

Siegerländer Krüstchen: Rustikale Heimatküche

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Heute steht mal ein bisschen Heimatkunde auf dem Programm. Wer von euch weiß, wo das Siegerland liegt? Keine Freiwilligen?  Also: Das Siegerland grenzt im Süden an den Westerwald, im Norden ans Sauerland und im Westen ans Bergische Land. Mit ca. 100.000 Einwohnern ist Siegen die größte Stadt des Siegerlands und Geburtsort von  Peter Paul Rubens  (und meiner Wenigkeit ^^)  Um die Schönheit dieser Region und des Dialekts („Sejerlännr Pladd”) lässt sich streiten (ein Glück für Herrn Rubens, dass seine Familie später nach Belgien übersiedelte), auch bietet die Siegerländer Kulinarik nicht sonderlich viel Nennenswertes; eindeutige Ausnahme ist aber das Siegerländer Krüstchen! (Naja, und vielleicht Krombacher.) Das Siegerländer Nationalgericht besticht vor allem durch seine Einfachheit: Ein Stück Brot (meistens Toast oder Graubrot), darauf kommt ein paniertes Schnitzel und on top ein Spiegelei. Gerne werden dazu Bratkartoffeln und ein ge...